Goldsparpläne – es ist nicht alles Gold was glänzt

Die Zinsen sind niedrig. Während das diejenigen freut, die eine Finanzierung benötigen, sind Anleger gar nicht so glücklich. Denn sie bekommen kaum noch was für ihr Geld. Was tun, wenn man sein Geld trotzdem gewinnbringend anlegen möchte? Die einen kaufen Aktien und andere Wertpapiere im großen Stil. Die anderen investieren ihr Geld lieber in tatsächlich existierende Güter, wie Gold oder andere Rohmetalle.

Die Anlage in Gold ist beliebt. Es scheint fast so, als würden immer mehr Menschen darin investieren wollen. Der Grund dafür ist ganz einfach. Gold gilt als sicher und wertstabil. Doch ist es wirklich so klug sein Geld in Gold anzulegen?

Goldsparplan – langsam ans Ziel

Quelle: pixabay.com von Stevebidmead

Wer sich Gedanken darüber macht Gold zu kaufen, der braucht vor allem eines, GELD! Leider hat nicht jeder die nötigen Mittel um sich sofort ein, zwei oder gar mehrere Goldbaren zu kaufen. Aus diesem Grund gibt es viele Anbieter, dies mit einem Goldsparplan werben.

Monat für Monat wird Geld bei Seite gelegt. Das ist mühseelig und für diese Zeit bekommt man kein Geld. Doch wer direkt in einem Goldsparplan investiert, der kauft jeden Monat neue Anteile an Gold. Am Ende kann er oder sie sich das Geld in Gold auszahlen lassen. Oder eben das Gold wieder in Geld.

Im Grunde genommen funktioniert der Goldsparplan genauso wie jeder andere Sparplan. Sei es ein Fondsparplan oder das Sparen auf dem Sparbuch. Monatlich wird was beiseitige gelegt um etwas zu „kaufen“ von dem man sich erhofft, dass es später einmal viel Wert ist. Oder das es einem zumindest viele Zinsen einbringt. Das Ziel ist überall gleich – eine hohe Rendite!

Es ist nicht alles Gold was glänzt

Weil Gold sich schon seit mehreren Jahren einer so großen Beliebtheit erfreut, gibt es unzählige Anbieter von Goldsparplänen. Und genau da liegt das Problem. Denn diese unterliegen, im Gegensatz zu Banken und Co., keiner Finanzaufsicht. Somit kann sogar ihr Nachbar ihnen einen Goldsparplan verkaufen.

Durch das fehlende Kontrollorgan ist es somit vielen dubiosen Unternehmen möglich, Goldsparpläne an den Mann zu bringen. Die Konditionen hören sich im ersten Moment verlockend an, sind es aber meist nicht.

Es gibt z. B. Sparpläne bei dem jede Transaktion mit einer Gebühr versehen ist. Wer nun monatlich Geld einzahlt, zahlt somit auch jeden Monat die Gebühr. Das kann ganz schön teuer werden. Die Rendite zieht sich nämlich bei den meisten auf den aktuellen Goldkurs. Wenn dieser nicht entsprechend steigt. D. h., wenn sich der Wert des Goldes nicht positiv entwickelt, macht man Verluste statt Gewinne. Und seien wir mal ehrlich, wer will schon Geld zahlen für’s Sparen?

Wie immer: Vergleich macht klug

Wer dennoch fest entschlossen ist, sein Geld in Gold anzulegen, sollte sich vorher gut informieren. Nur ein gut informierter Investor, ist ein guter/kluger Investor. Denn er weiß genau, worauf er sich einlässt. Er kennt die Risiken sowie die Chancen und weiß, was am Ende dabei rum kommt. Oder zumindest rum kommen sollte.

Da es am Markt unzählige Angebote gibt, lohnt sich auch hier ein Vergleichsportal aufzusuchen. Z. B. findet man unter goldsparpläne.com viele Informationen über das Thema. Zudem wurden 20 unterschiedliche Anbieter verglichen. Hier erfährt man schnell, wer günstige Konditionen hat und wo es sich lohnt.

Zusätzlich macht es Sinn, sich bei anderen zu informieren. Nutzt Tante Google und sucht einmal nach „Goldsparpläne Erfahrungen„. Hier findet man unzählige Erfahrungsberichte und kann sich u. a. mit anderen austauschen. Wer sich die Beiträge durchliest, sollte kritisch dabei sein. Immerhin ist nicht alles Gold was glänzt. Was für den einen toll sein kann, muss es nicht auch für den anderen sein. Man sollte immer daran denken, dass der Sparplan zu den eigenen Bedürfnissen passen muss.

Noch mehr Informationen zu dem Thema gibt es in unserem Beitrag „Vor- und Nachteile von Gold„.

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