Börsenlexikon B

In unserem Börsenlexikon finden Sie die wichtigsten Begriffe rund um Aktie und Co. einfach und verständlich erklärt.

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BaFin

Die Abkürzung BaFin steht für Bundesanstalt für Finanzdiensleistungsaufsicht. Die BaFin wurde 2002 gegründet. Damals gab es einen Zusammenschluss des Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BAKred), des Bundesaufsichtsamts für Wertpapierhandel (BAWe) und des Bundesaufsichtsamtes für das Versicherungswesen (BAV).

Die BaFin soll sicherstellen, dass in Deutschland ein stabiles und integres Finanzsystem vorhanden ist. Aus diesem Grund überwacht sie Banken, Versicherungen und übernimmt die Wertpapieraufsicht, inkl. Aktien-, Anleihen- und Fonds.

Barausgleich

Ein Barausgleich findet u. a. bei Optionsscheinen statt. Diese können durch Lieferung von Einheiten des Basiswertes oder in bar ausgezahlt werden. Im Falle eines Barausgleichs erfolgt am Ende der Laufzeit die Zahlung. Hierbei wird der Differenzbetrag zwischen dem Produkt und dem aktuellen Kurs und Bezugsverhältnis sowie dem Basispreich ausgezahlt.

Barreserve

Eine Barreserve taucht bei Fonds auf. Ein Teil des Fondsvermögens kann in Form von Geldmarktpapieren vorhanden sein. Dies ist nützlich, weil so der Fondsmanager flexibel auf Anlagechancen reagieren kann.

Basispreis

Der Basispreis ist der Preis, der bei Abschluss eines Optionsgeschäft vereinbart wurde. Zu diesem Preis kann der Käufer bzw. Verkäufer einer Option bis zum Optionstermin den Gegenstand kaufen oder verkaufen.

Basiswert

Vom Basiswert wird innerhalb von Termingeschäften, Optionsscheinen oder Optionskontrakten gesprochen. Der Basiswert stellt in der Regel eine Aktie, Anleihe oder Währung (ggf. Rohstoff oder Index) dar.

Belegschaftsaktie

Belegschaftsaktien sind Aktien die an die Mitarbeiter einer Gesellschaft gegeben werden. Die Mitarbeiter können diese meist günstiger erwerben. Gleichzeitig kann mit ihnen ein besonderes Verkaufsrecht einhergehen. Einige Unternehmen machen es so, dass die Aktien erst nach Ablauf einer bestimmten Frist verkauft werden dürfen.

Benchmark

Die Benchmark ist eine Bewertungsmethode, die man zur Messung eines Analgeerfolgs nutzt. In der Regel werden Fonds hierüber analysiert. Der Fondsmanager versucht den Fonds besser laufen zu lassen, als die marktrelevanten Aktien- und/oder Rentenindex.

Beta

Mit Beta ist kein Beta-Test gemeint. Vielmehr versteht man unter dem Begriff eine Kennzahl, die die Volatilität eines Investments in Bezug auf eine Messgröße (z. B. Benchmark) darstellt. Das Beta gilt als relatives Maß der Anpassung des Ertrages der Investion an die Veränderungen der dazugehörigen Benmark-Erträge. Anhand dieses Wertes lassen sich Aussagen über das Risiko eines fonds im Verlgiech zu seinem Index treffen.

Ein positives Beta bedeutet, dass der Fondspreis steigt, wenn ein Anstieg des Indexes zu verzeichnen ist. Ein negatives Beta steltl das Gegenteil dar. Ein Beta größer Eins bedeutet, dass die Kursschwankungen des Fonds größer sind, als die des Vergleichsindexes. Ein Wert kleiner Eins hei0t, dass der Fonds im Verhältnis zum Vergleichsindex weniger volatil ist.

Betriebliche Erträge

Betriebliche Erträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Zu ihnen gehören die Erträge, die aus ordentlicher Geschäftstätigkeit erzielt wurden. Somit werden Erträge, die nicht aus der Firmentätigkeit entstanden sind, wie z. B. der Verkauf von Inventar nicht mit reingerechnet.

Bezugskurs

Dies ist der Kurs, zu dem neue (junge) Aktien eingekauft/bezogen werden können.

Bezugsrecht

Das Bezugsrecht ermöglicht es einem Aktionär bei einer Kapitalerhöhung des Unternehmen neue Aktien zu erwerben. Ziel ist es, das Verhältnis von Aktienanteil am Grundkapital stabil zu halten. Nutzt der Aktionär sein Bezugsrecht nicht aus, so wird sein Aktienanteil im Verhältnis zum Grundkapital des Unternehmens sinken. Dafür kann der Aktionär das Bezugsrecht an der Börse verkaufen. Der dadurch entstandene Gewinn, kann z. B. als Entschädigung für den Kursverlust gelten. Das Bezugsrecht wird nach folgender Formel berechnet:

(Kurs der alten Aktie – Bezugskurs der jungen Aktie) : (Bezugsverhältnis + 1)

Bezugsverhältnis

Bei Optionsscheinen gibt das Bezugsverhältnis das Verhältnis an, zu dem die Einheiten des zugrunde liegenden BAsiswertes gekauft werden können. Bei Aktienscheinen wird das Bezugsverhältnnis auf den Kurs der Aktie bezogen.

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